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Ist
mein Baum sicher?
Nicht
immer sind Gefahren durch einen Baum so
offensichtlich wie bei dem tief
eingerissenen Stammkopf einer alten
Kopfweide auf dem rechten Bild.
Daher beschäftigt manchen
Grundstücksbesitzer berechtigt die
Frage, ob von seinem Baum Gefahren
ausgehen oder nicht.Antwort durch
Baumkontrolle
durch meinen Mitarbeiter, Herrn Jens
Schneegans, oder durch mich. Wir beide
sind Mitglieder des Gehölz-
sachverständigenverbandes
Berlin-Brandenburg
(www.gehoelz-sachverstaendige.de)
Die Verkehrssicherheit kann
in den meisten Fällen durch eine
fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme
(Sichtkontrolle) vom Boden aus beurteilt
werden.
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Dabei werden
Schäden und Zustand von Laub (Nadeln), Zweigen,
Ästen, Stamm, Stammfuß und Umfeld begutachtet
und die entsprechenden Schlüsse gezogen. Mögliche Ergebnisse
A: Der Baum ist
sicher, es sind keine Maßnahmen erforderlich.
B.
Baumpflegemaßnahmen sollten durchgeführt
werden, z.B. Einkürzen eines gerissenen Astes
oder Entnahme starker abgestorbener Äste.
C:
Sicherungsmaßnahmen sollten durchgeführt
werden, z.B. Verseilung oder Kappung von
Kronenteilen.
D: Der Baum ist
gefährlich und muss gefällt werden.
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| Weitergehende
Untersuchungen In Einzelfällen reicht die
Sichtkontrolle und die Verwendung einfacher
Hilfsmittel wie Sondierstab, Schonhammer oder
Gärtnermesser nicht aus, um die Stand- oder
Bruchsicherheit eines Baumes beurteilen zu
können.
In diesen Fällen
kann ein Bohrspahn entnommen oder in
Zusammenarbeit mit der I.Ge.L Dr. Gustke GmbH
eine Schalltomographie durchgeführt werden.
Damit wird die Fäule im Inneren eines Baumes
ermittelt und seine Bruchsicherheit berechnet.
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Dieser
Silber-Ahorn mit fast völlig vermorschtem Holz
trug noch grüne Blätter, als er - für den
Laien unerwartet - an einem Sommertag umbrach.
Das Foto zeigt sehr anschaulich, dass Bäume nur
eine dünne Schicht unter der Rinde für die
Versorgung ihrer Blätter mit Wasser und ihrer
Wurzeln mit Assimilaten (Nahrung) benötigen. Ohne weitergehende
Untersuchung konnte dieser Unfall bereits durch
eine Klopfprobe mit dem Schonhammer und die
Interpretation der Pilzfruchtkörper am Stammfuß
vorhergesagt werden.
Foto unten:
Dipl.-Ing. Jens Schneegans (Mitarbeiter) bei der
Baumhöhenmessung.
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| Sie erhalten die
Ergebnisse einer von Ihnen beauftragten
Baumbegutachtung schriftlich mit Erläuterung. Damit können Sie z.B.
Ihren Nachbarn oder Mietern gegenüber belegen,
dass Sie das Nötige zur Gewährleistung der
Verkehrs-
sicherheit Ihrer Bäume unternehmen.
Erfahrungsgemäß
genügen den zuständigen Behörden diese
Unterlagen auch zur Genehmigung der
erforderlichen Maßnahmen an den durch
Baumschutzverordnung, gemeindliche
Baumschutzsatzung bzw. Brandenburgisches
Naturschutzgesetz geschützten Bäumen.
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Lebensraum Totholz Wo es gefahrlos möglich
ist, sollte Totholz als Lebensraum erhalten
werden. Morsches Eichenholz z.B. bildet die
Lebensgrundlage für mehrere Tausend Pilz- und
Insektenarten.
Foto links:
Schwefelporling an Eiche, Papillensee, Naturpark
Märkische Schweiz, August 2008.
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